Facius/Jonik und H. Wahler/A Wahler zeigten Spitzenkegeln.

München war auch im diesen Jahr Austragungsort der Deutschen Meisterschaft in den Mannschaftswettbewerben und im Tandem. Da die Zugangsregularien kurzfristig geändert wurden, konnten die diesjährigen Zweitplatzierten der Thüringer Meisterschaft im Mannschaftswettbewerb und im Tandem-Mix Henrick Wahler und Marion Levie nicht teilnehmen.

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Nur im Männer-Tandem starteten zwei Thüringer Teams und die kamen aus Krauthausen. Tandem ist erst eine recht junge Disziplin im Kegeln. Hier stehen zwei Akteure auf der Bahn, die abwechselnd einen Wurf spielen. Im Abräumspiel spielt der eine Akteur an und der Zweite versucht abzuräumen. Wenn nicht, wird solange gewechselt bis alle Kegel abgeräumt sind.

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Auf der größten deutschen Kegelbahn zeigten beide Teams starkes Kegeln. Sie konnten zwar nicht mit den Spitzenreitern mithalten, überzeugten aber mit für sie überdurchschnittlichen Leistungen. Von der ersten Kugel an powerten Tilo Facius und Paul Jonik los. Mit 208 gefallenen Kegeln beendeten sie die erste Bahn. In den nächsten beiden Runden steigerten sie sich enorm. Vor allem im Abräumspiel zeigten sie ihre Stärken. Sie räumen jeweils 88 und 81 Kegel ab. Am Ende zeigte die Anzeigetafel hervorragende 886 gefallene Kegel, die ihnen den 13. Platz einbrachten. Genau so stark spielten Vater und Sohn Wahler, Henrik und Alexander, auf. In der ersten Runde spielten noch sehr verhalten nur 196 Kegel fielen. Dann brannten sie ein Feuerwerk ab. Nach 165 Kegeln ins volle Bild, räumten sie 77 Kegel ab. Auch in der nächsten Runde waren die 161 Vollen Spitze. Nur die Räumer waren nicht so toll. Mit den letzen Abräumern in der vierten Runde zeigten sie noch mal ihr ganzen Können. Die Beiden räumten mit den letzen zehn Wurf fünfmal ab. Ihr Lohn war der 17.Platz